PROTOKOLL

Puiatu: Protokolliraamat (12.01.1867-02.05.1874)

LeidandmedEAA.3321.1.30
Kaader
6
7
Daatum27.04.1867
Protokolli number6
Protokolli teema7. Maade ja hoonete rentimine, mõõtmine ja pärandamine. Ehitamine. Suhted mõisa ja kroonuga.
Kohtumehed
Eesnimi Perekonnanimi Täisnimi Roll
Tõnnis Winnal Peakohtumees
Tomas Risenberg Abikohtumees

Nachdem auf Antrag des Sonni Gesindespächters Jürri Risenberg den 22ten April alle Gebäude, Gräben und Zäune im obigen von diesem Gemeindegericht im Beisein des Gutsherren gemessen und aufgenommen waren, war Jürri Risenberg erschienen, um seine Forderungen für die von ihm im Sonni Gesinde gemachten Meliorationen zu erläutteren.

Bei der Aufnahme wurden im Sonni Gesinde vorgefunden und vermessen:

I. Ein Viehstall zu welchem nach Aussage des Jürri Risenberg das Material alles aus dem Gesindeswalde entnommen ist,

8 Faden lang

4    "       breit

1     "       hoch mit 3 Faden 4 Fuss Dachhöhe mit einem Fundament von losen Feldsteinen 2 Fuss hoch.

II. Ein Riegenhaus, ausser den Thüren, Fenstern, Kammerdielen, des Ofens, der Thür- und Fensterbeschläge, die Jürri Risenberg selbst aus eigenen Mitteln angeschafft, - von der Gemeinde erbaut.

10 Faden lang

5     "      breit

1      "      hoch mit 4 Faden Dachhöhe mit einem 1 Fuss hohen Fundament von Feldsteinen und Lehm gemauert.

III. Eine Kleete, von welcher 3 Wände und das Dach verfallen, nach Aussage des im Gesinde seit 50 Jahren wohnenden Märt Lacksberg von Läuflingen nach dem nordischen Kriege erbaut und dem nach schon vor Jürri Risenberg's Vater im Gesinde gewesen.

IV. Eine Waschküche nach Aussage des gedachten Märt Laksberg Eigenthum des Jürri Risenberg.

V. Eine Knechtswohnung, von welcher sowohl die Wände als das Dach gänzlich verfault. Die Kammer darin nach Aussage des Märt Laksberg dessen Eigenthum.

VI. An Steinzäunen im Hof:

ein einseitiger Steinzaun 54 Faden lang 4 Fuss hoch
" 22         " 3 1/2    "

VII. Schletenzaun im Hof 263 Faden, der ziemlich mürbe.

VIII. Ein Brunnen mit ziemlich verfallener Holzeinfassung, 2 Faden tief.

Die Fels- und Koppelzäune, welche der Gutsherr dem Jürri Risenberg als sein Eigenthum ihm überlässt wurden nicht gemessen.

IX. Auf dem Felde

ein Steinzaun 2 Fuss hoch 45 Faden
" 1    " 45    "
" 3   " 10    "

X. Auf dem Felde 52 zusammen getragene Feldsteinhaufen.

XI. An Feldgräben

1. ein Graben 50 Faden lang 3 Fuss breit 2 Fuss tief
2. " 15 2 1 1/2
3. " 40 3 2 1/2
4. " 40 2 1/2 2
5. " 33 2 1
6. " 15 2 1
7. " 55 2 1/2 2
8. " 45 1 1/2 1
9. " 50 2 1/2 2
10. " 63 2 1/2 2
11. " 150 2 1 1/2
12. " 136 2 1 1/2
13. " 155 2 1 1/2
847 Faden lang

XII. Ein Weg ins Gesinde durch eine sumpfige Stelle mit Knüppeln belegt 90 Faden lang.

Auf Antrag des Jürri Risenberg taxirte das Gemeindegericht die obigen Zäune und Graben wie folgt

Litt. VII 263 Faden der Schletenzaun im Hof

à 30 Cop. per Faden

79 R. 90 Cop.
Litt. VI 54 Faden einseitiger Steinzaun

à 1 Rbl.

54
" 22

à 60 Cop.

13 20
Litt. IX 45

à 50

22 50
" 45

à 25

11 25
" 10

à 50

5
Litt. X 52 Haufen Feldsteine

à 50 Cop.

26
Litt. XI 847 Faden Feldgräben

à 4 Cop.

33 88
Litt. XII 90 Faden Weg

à 40 Cop.

36

Jürri Risenberg fordert ausserdem

für die Riege 300 Rbl.
"    den Viehstall 200
"    die Kleete 150
"    den Brunnen  25

Dann will Jürri Riesenberg für den kleinen Obstgarten bestehend aus alten Bäumen von seinem Nachfolger im Gesinde Ersatz haben, aber Karl Risenberg erklärte, dass er den Obstgarten nicht haben will, sondern darauf bestehen müsse, dass der Garten von Bäumen gesäubert werde.

Da die Forderung des Jürri Risenberg welche hier angeführt, die Competenz des Gemeindegerichts übersteigt, so ward verfügt: Dass Kläger seine Forderungssache Einem Kaiserlichen Kirchspiels Gericht zur Entscheidung zu unterlegen hat.

Vorsitzer Tönnis Winnal XXX

Nachdem auf Antrag des Sonni Gesindespächters Jürri Risenberg den 22ten April alle Gebäude, Gräben und Zäune im obigen von diesem Gemeindegericht im Beisein des Gutsherren gemessen und aufgenommen waren, war Jürri Risenberg erschienen, um seine Forderungen für die von ihm im Sonni Gesinde gemachten Meliorationen zu erläutteren.

Bei der Aufnahme wurden im Sonni Gesinde vorgefunden und vermessen:

I. Ein Viehstall zu welchem nach Aussage des Jürri Risenberg das Material alles aus dem Gesindeswalde entnommen ist,

8 Faden lang

4    "       breit

1     "       hoch mit 3 Faden 4 Fuss Dachhöhe mit einem Fundament von losen Feldsteinen 2 Fuss hoch.

II. Ein Riegenhaus, ausser den Thüren, Fenstern, Kammerdielen, des Ofens, der Thür- und Fensterbeschläge, die Jürri Risenberg selbst aus eigenen Mitteln angeschafft, - von der Gemeinde erbaut.

10 Faden lang

5     "      breit

1      "      hoch mit 4 Faden Dachhöhe mit einem 1 Fuss hohen Fundament von Feldsteinen und Lehm gemauert.

III. Eine Kleete, von welcher 3 Wände und das Dach verfallen, nach Aussage des im Gesinde seit 50 Jahren wohnenden Märt Lacksberg von Läuflingen nach dem nordischen Kriege erbaut und dem nach schon vor Jürri Risenberg's Vater im Gesinde gewesen.

IV. Eine Waschküche nach Aussage des gedachten Märt Laksberg Eigenthum des Jürri Risenberg.

V. Eine Knechtswohnung, von welcher sowohl die Wände als das Dach gänzlich verfault. Die Kammer darin nach Aussage des Märt Laksberg dessen Eigenthum.

VI. An Steinzäunen im Hof:

ein einseitiger Steinzaun 54 Faden lang 4 Fuss hoch
" 22         " 3 1/2    "

VII. Schletenzaun im Hof 263 Faden, der ziemlich mürbe.

VIII. Ein Brunnen mit ziemlich verfallener Holzeinfassung, 2 Faden tief.

Die Fels- und Koppelzäune, welche der Gutsherr dem Jürri Risenberg als sein Eigenthum ihm überlässt wurden nicht gemessen.

IX. Auf dem Felde

ein Steinzaun 2 Fuss hoch 45 Faden
" 1    " 45    "
" 3   " 10    "

X. Auf dem Felde 52 zusammen getragene Feldsteinhaufen.

XI. An Feldgräben

1. ein Graben 50 Faden lang 3 Fuss breit 2 Fuss tief
2. " 15 2 1 1/2
3. " 40 3 2 1/2
4. " 40 2 1/2 2
5. " 33 2 1
6. " 15 2 1
7. " 55 2 1/2 2
8. " 45 1 1/2 1
9. " 50 2 1/2 2
10. " 63 2 1/2 2
11. " 150 2 1 1/2
12. " 136 2 1 1/2
13. " 155 2 1 1/2
847 Faden lang

XII. Ein Weg ins Gesinde durch eine sumpfige Stelle mit Knüppeln belegt 90 Faden lang.

Auf Antrag des Jürri Risenberg taxirte das Gemeindegericht die obigen Zäune und Graben wie folgt

Litt. VII 263 Faden der Schletenzaun im Hof

à 30 Cop. per Faden

79 R. 90 Cop.
Litt. VI 54 Faden einseitiger Steinzaun

à 1 Rbl.

54
" 22

à 60 Cop.

13 20
Litt. IX 45

à 50

22 50
" 45

à 25

11 25
" 10

à 50

5
Litt. X 52 Haufen Feldsteine

à 50 Cop.

26
Litt. XI 847 Faden Feldgräben

à 4 Cop.

33 88
Litt. XII 90 Faden Weg

à 40 Cop.

36

Jürri Risenberg fordert ausserdem

für die Riege 300 Rbl.
"    den Viehstall 200
"    die Kleete 150
"    den Brunnen  25

Dann will Jürri Riesenberg für den kleinen Obstgarten bestehend aus alten Bäumen von seinem Nachfolger im Gesinde Ersatz haben, aber Karl Risenberg erklärte, dass er den Obstgarten nicht haben will, sondern darauf bestehen müsse, dass der Garten von Bäumen gesäubert werde.

Da die Forderung des Jürri Risenberg welche hier angeführt, die Competenz des Gemeindegerichts übersteigt, so ward verfügt: Dass Kläger seine Forderungssache Einem Kaiserlichen Kirchspiels Gericht zur Entscheidung zu unterlegen hat.

Vorsitzer Tönnis Winnal XXX


TAGASI KUVA MÄRGENDUS