Die Gutsverwaltung beschwerte sich über die Wirthe, dass sie trotz ertheilten Auftrags im Oct. 1861 das noch fehlende Stroh zur Beendigung des Riiska Gesindesdaches nicht hergegeben haben und dass nun durch diese Fahrlässigkeit das Gebäude grossen Schaden erlitten habe, welchen die Wirthe zu ersetzen angehalten werden müssen.
Vorgefordert erschienen die Wirthe und deponirten, dass diejenigen (als Ado Jaak, Kutsari Jaan, Mihkli Mangol u. Ewerdi Hans für 2 Gesinden) welche Stroh gehabt, zu 10 ? zur Deckung des Riiska Gesindes-daches hingebracht haben; also im Ganzen 50 ? und sagten aus, dass wenn der Riiska Michel dieses Stroh zur Deckung des Gesindesdaches angewandt hätte, so wäre damit das Dach vollkommen gedeckt worden, statt dessen habe er aber das von der Gemeinde hingebrachte Stroh auf sein Agarik gedeckt und das Dach des Wohnhauses ungedeckt gelassen.
Riiska Michel deponirte hierauf, dass er dafür eigenes Stroh aufs Wohnhausdach gedeckt habe und zwar vielleicht dreimal so viel als die Gemeinde gegeben.
In Betracht dessen, dass die Wirthe Jani Andres, Sinnika Hans, Kowita Mangul, Perdi Jaak, Sutte Peet und Metsa Jaak im vorigen Herbst dem Riiska Michel kein Stroh gebracht haben und er demnach all das seinige verbrauchen musste, wurde verfügt:
dass der Riiska Michel in diesem Jahre von dem Strohe Beitrag zu Gemeinde-Bauten befreit werden soll.
Die Gutsverwaltung beschwerte sich über die Wirthe, dass sie trotz ertheilten Auftrags im Oct. 1861 das noch fehlende Stroh zur Beendigung des Riiska Gesindesdaches nicht hergegeben haben und dass nun durch diese Fahrlässigkeit das Gebäude grossen Schaden erlitten habe, welchen die Wirthe zu ersetzen angehalten werden müssen.
Vorgefordert erschienen die Wirthe und deponirten, dass diejenigen (als Ado Jaak, Kutsari Jaan, Mihkli Mangol u. Ewerdi Hans für 2 Gesinden) welche Stroh gehabt, zu 10 ? zur Deckung des Riiska Gesindes-daches hingebracht haben; also im Ganzen 50 ? und sagten aus, dass wenn der Riiska Michel dieses Stroh zur Deckung des Gesindesdaches angewandt hätte, so wäre damit das Dach vollkommen gedeckt worden, statt dessen habe er aber das von der Gemeinde hingebrachte Stroh auf sein Agarik gedeckt und das Dach des Wohnhauses ungedeckt gelassen.
Riiska Michel deponirte hierauf, dass er dafür eigenes Stroh aufs Wohnhausdach gedeckt habe und zwar vielleicht dreimal so viel als die Gemeinde gegeben.
In Betracht dessen, dass die Wirthe Jani Andres, Sinnika Hans, Kowita Mangul, Perdi Jaak, Sutte Peet und Metsa Jaak im vorigen Herbst dem Riiska Michel kein Stroh gebracht haben und er demnach all das seinige verbrauchen musste, wurde verfügt:
dass der Riiska Michel in diesem Jahre von dem Strohe Beitrag zu Gemeinde-Bauten befreit werden soll.