PROTOKOLL

Paenasti: Protokollid (1861-1874)

LeidandmedEAA.3607.1.1
Kaader
10
Daatum22.03.1863
Protokolli teema7. Maade ja hoonete rentimine, mõõtmine ja pärandamine. Ehitamine. Suhted mõisa ja kroonuga.
Kohtumehed
Eesnimi Perekonnanimi Täisnimi Roll
Hans Palm Peakohtumees
Peet Assu Kohtumees
Jaan Kowit Vöörmünder

Hans Simon, welchem das Sinnika Gesinde auf 6 Jahre zur Pacht gegeben mit der Bedingung: dass er in den ersten drei Jahren die Heuschläge roden, neues Feld zubauen und überhaupt laut Contract das Gesinde in guten Stand setzen sollte, wogegen der Hof ihm die ersten 3 Jahre die Pacht erliess, hat weder die Heuschläge gerodet noch neues Feld zuzubauen sich bemüht sowie nicht einmal die bisherigen Felder ordentlich bearbeitet und sich nur auf den Märkten herumgetrieben so dass er selten den Gemeinde-Verpflichtungen, als Brückenbau etc., pünktlich nachgekommen ist. In Folge dieser Nachlässigkeit und Widerspenstigkeit hat die Gutsverwaltung sich genöthigt gesehen ihn aus dem Gesinde auszusetzen, was ihm zeitig, d. h. im Oct. 1862 angekündigt worden und wurde er zur Regulirung nachbenannter Schulden vorgefordert:

Dem Hofe baar 15 Rbl. -- Kop.

Für ungepflügte Stoppeln,

4 Lofstellen a 50 Kop.

 2   "    --     "

Für die nachlässige Bewirtschaftung

des Gesindes als Schadenersatz für

den neuen Pächter

15   "   --      "

Für das Gemeinde-Magazin für

15 4/8 Tschetwerik Roggen

a 80 Kop. S. M.

12   "   40     "
Für 10 1/8 Tschetwerik Gerste a 60 Kop.  6    "    7  1/2 "
Summa 50 Rbl. 47 1/2 Kop.

Hiervon gehen ab: für die Aufuhr von

4 Faden 4 Fuss Steine a 1 1/2 Rbl

 7 Rbl. -- Kop.
Für Kornschnitt, 4 Lofst. Korn u. 4 Heu  5  "      50  "
12  "      50  "
Bleibt Rest 37 Rbl. 97 1/2 Kop.

Diesen Rest der Schulden verpflichtet er sich bis St. Georg d. J. zu bezahlen.

Ausserdem verpflichtet sich derselbe die unvollendete Lage des Wohnhauses, welches er zu bauen übernommen und wofür er bereits den Baulohn (40 Rbl. S.) erhalten, fertig zu machen.

Hans Simon, welchem das Sinnika Gesinde auf 6 Jahre zur Pacht gegeben mit der Bedingung: dass er in den ersten drei Jahren die Heuschläge roden, neues Feld zubauen und überhaupt laut Contract das Gesinde in guten Stand setzen sollte, wogegen der Hof ihm die ersten 3 Jahre die Pacht erliess, hat weder die Heuschläge gerodet noch neues Feld zuzubauen sich bemüht sowie nicht einmal die bisherigen Felder ordentlich bearbeitet und sich nur auf den Märkten herumgetrieben so dass er selten den Gemeinde-Verpflichtungen, als Brückenbau etc., pünktlich nachgekommen ist. In Folge dieser Nachlässigkeit und Widerspenstigkeit hat die Gutsverwaltung sich genöthigt gesehen ihn aus dem Gesinde auszusetzen, was ihm zeitig, d. h. im Oct. 1862 angekündigt worden und wurde er zur Regulirung nachbenannter Schulden vorgefordert:

Dem Hofe baar 15 Rbl. -- Kop.

Für ungepflügte Stoppeln,

4 Lofstellen a 50 Kop.

 2   "    --     "

Für die nachlässige Bewirtschaftung

des Gesindes als Schadenersatz für

den neuen Pächter

15   "   --      "

Für das Gemeinde-Magazin für

15 4/8 Tschetwerik Roggen

a 80 Kop. S. M.

12   "   40     "
Für 10 1/8 Tschetwerik Gerste a 60 Kop.  6    "    7  1/2 "
Summa 50 Rbl. 47 1/2 Kop.

Hiervon gehen ab: für die Aufuhr von

4 Faden 4 Fuss Steine a 1 1/2 Rbl

 7 Rbl. -- Kop.
Für Kornschnitt, 4 Lofst. Korn u. 4 Heu  5  "      50  "
12  "      50  "
Bleibt Rest 37 Rbl. 97 1/2 Kop.

Diesen Rest der Schulden verpflichtet er sich bis St. Georg d. J. zu bezahlen.

Ausserdem verpflichtet sich derselbe die unvollendete Lage des Wohnhauses, welches er zu bauen übernommen und wofür er bereits den Baulohn (40 Rbl. S.) erhalten, fertig zu machen.


TAGASI KUVA MÄRGENDUS