Die Gutsverwaltung zu Brinkenhof zeigte hieselbst durch ein Schreiben vom 27ten Mai c. an:
nämlich die Kurristaschen Bauern Magge Gusta, dessen Knecht Magge Carel und noch ein dritter Bauern habe der dasige Buschwächter Jürri Mällo im Walde angetroffen, woselbst sie auf dem Schlage Strauch gebunden; als er sie dieses Diebstahls wegen pfünden wollen, sei er von den gedachten Leuten mit Holzhalgen arg gemisshandelt worden. Ersucht daher das Gemeindegericht diese Sache streng zu untersuchen und diese Leute zu bestrafen, den Buschwächter Jürri Mällo aber zufrieden und klaglos stellen zu wollen.
Der Bauer Magge Gusta wurde vorgefordert und erklärte derselbe, er habe zur Nachthütung etwas Strauch von Birkenhoffschen Schlage genommen indem es kalt gewesen ist, Feuer auf zu machen. Der Buschwächter ist aber zu gekommen und also daher kein Strauch bekommen, und ist weg gegangen.
Der vorgerufene Knecht Magge Karel erklärte hierauf, den Buschwächter hat er nicht gemisshandelt sondern nur, da er gehört dass sein Bruder welcher zum Nachthüten Strauch zu holen gegangen ist, von dem Buschwächter angetroffen, und nicht los gelassen worden, er demselben zu Hülfe gegangen, und ihn vom Buschwächter los geholfen; nicht aber geschlagen hat.
Auf die Frage wer der dritte Bauer angeblich mit ihnen noch mitgewesen ist, der nämlich den Brinkenhoffschen Buschwächter geschlagen hat, deponiren Magge Gusta und Magge Carol, dass sie von keinem dritten Bauern wissen, auch keinen gesehen haben. Ihr Schwager Jaan welchen der Buschmeister in Verdacht genommen, habe sich zu jener Zeit auf Hofs Arbeit befunden, und sei nicht mit gewesen.
Verfügt: Magge Gusta solte dafür dass er den Brinkenhofschen Wald Schlag sich gedreistet Strauch zu binden, der Brinkenhofschen Gutsverwaltung 3 rub. Banco Assignation zahlen.
Dem Buschwächter Jürri Mällo bleibt aber die Klage so lange offen, bis er denjenigen welcher ihn gemisshandelt hat, ausfindig macht.
Die Gutsverwaltung zu Brinkenhof zeigte hieselbst durch ein Schreiben vom 27ten Mai c. an:
nämlich die Kurristaschen Bauern Magge Gusta, dessen Knecht Magge Carel und noch ein dritter Bauern habe der dasige Buschwächter Jürri Mällo im Walde angetroffen, woselbst sie auf dem Schlage Strauch gebunden; als er sie dieses Diebstahls wegen pfünden wollen, sei er von den gedachten Leuten mit Holzhalgen arg gemisshandelt worden. Ersucht daher das Gemeindegericht diese Sache streng zu untersuchen und diese Leute zu bestrafen, den Buschwächter Jürri Mällo aber zufrieden und klaglos stellen zu wollen.
Der Bauer Magge Gusta wurde vorgefordert und erklärte derselbe, er habe zur Nachthütung etwas Strauch von Birkenhoffschen Schlage genommen indem es kalt gewesen ist, Feuer auf zu machen. Der Buschwächter ist aber zu gekommen und also daher kein Strauch bekommen, und ist weg gegangen.
Der vorgerufene Knecht Magge Karel erklärte hierauf, den Buschwächter hat er nicht gemisshandelt sondern nur, da er gehört dass sein Bruder welcher zum Nachthüten Strauch zu holen gegangen ist, von dem Buschwächter angetroffen, und nicht los gelassen worden, er demselben zu Hülfe gegangen, und ihn vom Buschwächter los geholfen; nicht aber geschlagen hat.
Auf die Frage wer der dritte Bauer angeblich mit ihnen noch mitgewesen ist, der nämlich den Brinkenhoffschen Buschwächter geschlagen hat, deponiren Magge Gusta und Magge Carol, dass sie von keinem dritten Bauern wissen, auch keinen gesehen haben. Ihr Schwager Jaan welchen der Buschmeister in Verdacht genommen, habe sich zu jener Zeit auf Hofs Arbeit befunden, und sei nicht mit gewesen.
Verfügt: Magge Gusta solte dafür dass er den Brinkenhofschen Wald Schlag sich gedreistet Strauch zu binden, der Brinkenhofschen Gutsverwaltung 3 rub. Banco Assignation zahlen.
Dem Buschwächter Jürri Mällo bleibt aber die Klage so lange offen, bis er denjenigen welcher ihn gemisshandelt hat, ausfindig macht.